Reservistenkameradschaft Finthen
Förderverein Reservistenkameradschaft Finthen e.V.
Die Reservistenkameradschaft
Die Kameradschaft

Im Mai 1980, gründeten 7 Kameraden die Reservisten-Kameradschaft Finthen als Mitglied der Landesgruppe Rheinland-Pfalz im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. Wir sind eine Vereinigung, die dienstgrad- und teilstreitkraftunabhängig allen Reservistinnen und Reservisten der Deutschen Bundeswehr sowie fördernden und außerordentlichen Mitgliedern offen steht.

Die Basis unserer Kameradschaft war und ist es, die während der Dienstzeit entstandenen mitmenschlichen Beziehungen zu pflegen und die Kameradschaft zwischen den Generationen zu erhalten. Darüber hinaus engagieren wir uns freiwillig und ehrenamtlich für die Gemeinschaft und für die Region in der wir leben.

Der Vorstand

Die Geschicke unserer Kameradschaft leitet der Vorstand und sieht augenblicklich so aus:

1. Vorsitzender:
Obergefreiter d.R. Udo Veit
1. Stellvertreter:
Obergefreiter d.R. Christian Ruthe
2. Stellvertreter:
Obergefreiter d.R. Dieter Veit
Kassenwart:
Hauptgefreiter d.R. Marcel Tonhauser
Schriftführer:
Hauptmann a.D. Hartmut Frerichs
1. Vorsitzender:  Obergefreiter d.R. Udo Veit
1. Stellvertreter:  Obergefreiter d.R. Christian Ruthe
2. Stellvertreter:  Obergefreiter d.R. Dieter Veit
Kassenwart:  Hauptgefreiter d.R. Marcel Tonhauser
Schriftführer:  Hauptmann a.D. Hartmut Frerichs
Dafür stehen wir

Unsere Zielsetzungen werden durch die Loyalität zu unserem Staat und der Solidarität mit den Menschen in unserer Region bestimmt.

Als Bürger stehen wir zu den demokratischen Werten unseres Landes und wirken unwiderruflich als Gruppe in allen staatstragenden Grundelementen der Gesellschaft mit. Wir sehen die Ausbildung unserer Demokratie als »streitbare und wehrhafte Demokratie«, die sich gegen diejenigen, die sie abschaffen wollen zur Wehr setzt. Für uns gibt es keine Alternativen zu den Werten wie »Gerechtigkeit, Freiheit, Solidarität, Sicherheit und Frieden«, es sind keine Privilegien und haben keinen abstrakten Charakter, sondern sind uns Antrieb und Verpflichtung. Für uns ist ein Aushöhlen, ein Distanzieren der staatstragenden Strukturen ohne Aufgabe unser Verständnisses von Freiheit nicht möglich und deshalb mit uns nicht machbar.

Als Reservisten stehen wir zu dem Konzept der Inneren Führung mit dem Leitbild des Staatsbürgers in Uniform. Wir unterstützen die Rolle des mitdenkenden Soldaten und seine initiative Mitverantwortung und verneinen den blinden Gehorsam.

Als Kameradschaft verstehen wir uns als Schnittstelle zwischen der Gesellschaft, unseren Streitkräften und den Reservisten im Lande. Wir decken so gut wie alle Dienstgradgruppen ab und sind eingebettet sowohl in das Wirtschaftsleben als auch in die Administration unseres Landes.

Unser Selbstverständnis

Si vis pacem para bellum (Wörtlich: »Wenn du den Frieden willst, bereite den Krieg vor«)- das lehrt uns die Geschichte. Soll heißen: Nur wer bereit ist, den Frieden zu verteidigen - überall zu verteidigen, wird in Frieden leben können, leben dürfen. Und in Freiheit, denn der Gedanke an Frieden ohne Freiheit ist eine falsche Wahrnehmung der Wirklichkeit.

Nach Christian Thomasius, einem deutschen Juristen aus dem 17. Jahrhundert, ist Frieden ohne Freiheit »...unterdrückter Krieg oder Gewaltlosigkeit, die durch Gewalt besteht«.

Die Tatsache, dass nur Streitkräfte mit Kriegsfähigkeit den Frieden in Freiheit zu schützen vermögen, ist unbestritten. Dazu bedarf es Frauen und Männer, die das können und dazu bereit sind, denn die Bewahrung dieser Werte ist mit schönen Reden auf „Friedens”demos illusorisch, wir brauchen einsatzbereite und -fähige Streitkräfte in nötigem Umfang. Durch das Aussetzen der Wehrpflicht bekommen die Reservekräfte immer mehr Bedeutung für einen der jeweiligen Lage angepassten Aufwuchs der Streitkräfte und werden unverzichtbar.

» Reserve hat Ruh’ «,
das gilt schon lange nicht mehr.

Ein weiteres Feld ist die zivil-militärische Zusammenarbeit. Es ist beileibe keine neue Idee, bereits im fortschrittlichen Preußen gab es die Zusammenarbeit zwischen dem Militär, der Gendarmerie und den Bürger- und Feuerwehren. Heute stellt sich die Vernetzung der mit der Sicherheit beauftragten Behörden und der Bundeswehr, die heute aus dem Katastrophen- und Umweltschutz nicht mehr wegzudenken ist, als absolute Notwendigkeit dar. In Notlagen, bei schweren Unfällen oder Katastrophen sind Menschen gefragt, die mit Material und „Man-power” unterstützen, helfen können. Soldatinnen und Soldaten, Aktive und Reservisten sind dann gefragt.

Reservisten fangen vieles auf, was bisher von der normalen Truppe geleistet wurde und tragen dazu bei, dass die Bundeswehr auch nach Aussetzen der Wehrpflicht nahe bei den Bürgern bleibt.